Freitag, 22. April 2016

Playlist: Semesterstart




Der Musikgeschmack unserer Redaktion ist bunt gemischt. Zum Semesterstart haben wir euch motivierende Songs zusammengestellt.  

Johannes Stark:
Louis Armstrong - Go Down, Moses
Ok, das Lied war schon alt, als die Uni erfunden wurde, und noch älter die zugrunde liegende Geschichte aus der Bibel und doch ist die Botschaft noch dornbuschbrandaktuell! Der Semesterbeginn ist für uns alle eine Entsendung ins Ungewisse. Eben noch haben wir uns in der heimatlichen Oase den Bauch bräunen lassen, da wurden wir plötzlich vom LSF berufen, unserer Bestimmung zu folgen. Mit nichts als einem Stift in der Hand müssen wir die schier endlose Vorlesungswüste durchqueren, mit dem Prüfungsamt dicht auf unseren Fersen und auf unseren Schultern schwer die Hoffnung unserer gesamten Sippschaft. Gott möge uns beistehen.
Wer es jetzt kaum noch erwarten kann, mit diesem Meisterwerk morgen früh triumphal aus dem Wohnheim auszuziehen, dem sei zur Vorsicht geraten: Das Trompetensolo hat Potenzial, einen Hörsaal zu teilen.

Carola Schulz:

Bruno Mars - The Lazy Song

Der perfekte Song, wenn man Uni Uni sein lässt und mit einem Bier an der Isar in der Sonne liegt. Der Soundtrack für den prokrastinierenden Studenten.

Gentleman - To the Top 

Summerfeeling! Sonne auf dem Bauch und das Leben genießen und gleichzeitig die perfekte Motivation, wenn man sich durch endlose Referate und Klausuren quälen muss.


Anna-Lena Niemann:
 
Leon Bridges – Better Man
Die Tracks von Leon Bridges Debütalbum Coming Home spielen sich gerade, dank Dauerschleife, ganz tief in meinen persönlichen Frühlingsmodus ein. Dabei wollte der 25-jährige Texaner zunächst als Tänzer durchstarten. Zum Glück, möchte ich sagen, entschied er sich dann doch für die Musikkarriere und leiht unseren Ohren seither seine wunderbar schmelzend-soulige-60er Jahre-Stimme, so oft es der Player und der Stundenplan eben zulässt. Das Tanzen ist dem Titel Better Man jedoch erhalten geblieben. Mit dem ersten Takt wippt mindestens der Fuß mit. Außerdem möchte ich, angestachelt von der Leichtigkeit des Songs, sofort selbst zur Madame Tatendrang werden! 
 
Thomas Knoll:

Rihanna - Work
Es ist das erste Lied aus dem brandneuen Album Anti von Rihanna und ich finde es hört sich rhythmisch und schön an und man kann gut dazu tanzen beziehungsweise twerken. Generell gefällt mir ihr neues Album. Die Lyrics passen auch perfekt zu dem Thema, weil der Semesterbeginn, wie der Titel schon vermuten mag, "work", also viel Arbeit bedeutet. Manchmal hab ich persönlich auch das Gefühl, dass mein ganzes Leben, wie dieses Lied ist. Es besteht aus "work" und den Rest verstehe ich nicht. Was daran liegt, dass das Lied viele Elemente von karibischen Slangs enthält. Die Sängerin ist ja auf Barbados aufgewachsen. Man hört den Song zur Zeit in jedem Club, der was von sich hält und diese Richtung von Musik spielt. Was uns daran erinnert, dass wir trotz des ganzen Stress, den die Uni jetzt wieder mit sich bringt, nicht vergessen sollten, dass man auch mal Spaß haben muss und feiern gehen kann. Dass auch Drake bei dem Lied dabei ist finde ich toll, weil ich generell ein Fan von seiner Musik bin und ich finde, dass er und Rihanna eine tolle Mischung darstellen, die wir schon bei Take Care aus dem Jahr 2011 hören durften.

Max Karg: 
OutKast - Hey Ya! 
Kennt ihr das, wenn ihr schon öfters im Fernsehen oder in der Werbung einen Song gehört habt, der euch mega gut gefällt und euch sofort euphorisch werden lässt? Genau so ist ein Song ist Hey Ya! von Outcast für mich. Ich muss gestehen, mir war das Hip-Hop Duo vorher so gut wie gar nicht bekannt, was wahrscheinlich auch der Grund war, warum ich vergebens nach dem Titel auf Spotify, Youtube und Co. suchte. Eines Tages passiert es dann; ob der Song in einer zufällig ausgewählten Hip-Hop Playlist oder in meiner von Spotify für mich zusammengestellten Wochenplaylist war, weiß ich nicht mehr, doch auf einmal kam er aus den Boxen meiner am PC angeschlossenen Musikanlage und dröhnte durch die ganze Bude. Danach lief er den ganzen Nachmittag und heute auch noch oft mehrmals hintereinander.

Miriam Fendt:
OK KID - Ich kann alles
Die drei Jungs von OK KID tummeln sich nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit unter meinen Lieblingskünstlern und Allzeitfavoriten. Größte Freude bereitete mir daher vor nicht allzu langer Zeit die Nachricht über das Album ZWEI und den Releasetermin im Monat April, meinem Lieblingsmonat. Mit dem bereits im März veröffentlichten Ich kann alles bringen uns die Ex-Gießener dazu allem Negativen einfach mal den Mittelfinger zu zeigen (man beachte zusätzlich das Albumcover) und das Gesicht in den Gegenwind drehend auch gerne mal den überheblichen Optimismus rauszulassen und loszurennen. Die richtige Dosis Motivation für den Semesterstart, wie ich finde und deshalb meine erste Wahl, wenn ich morgens das Haus verlasse. 

Carina Eckl:

Local Natives - Sun Hands 

Wenn die Sonne scheint, geht einem vieles einfach leichter von der Hand - das ist auch der Fall, wenn man sich Sun Hands von der amerikanischen Band Local Natives anhört. Besonders wenn man auf einem Festival ist und Hitze in der Luft liegt, beflügelt und beschwingt der Song. Abgesehen davon, dass die Band unglaublich sympathisch ist, legt sie immer wieder einen erstklassigen Auftritt hin und macht Sun Hands vor allem in der Live-Performance zu einem einzigartigen Erlebnis, das am Ende des Konzerts noch einmal ordentlich einheizt. 

Bruno Wolf:

Unknown Mortal Orchestra - FFunny FFriends 

Ein klares Beispiel von weniger-ist-mehr: Ein chilliger Hip-Hop-Beat, ein eingängiges Riff und die durchaus als exzentrisch zu bezeichnende Stimme von Sänger Ruban Nielson. Mehr braucht es nicht für diesen, meiner Meinung nach, wirklich erstklassigen und dabei erstklassig positiven Track. Die Uni ist immer auch ein Ort, wo man mindestens einen Verrückten findet, der so tickt wie man selbst. Denn was wäre man denn schon ohne seine komischen Freunde? 

Caroline Giles:

The Kills - Sour Cherry 

Der wohl coolste Song des wohl coolsten Duos der Indierock-Welt eignet sich ideal als Wachmacher vor der nächsten Vorlesung. Die Nacht durchgemacht und und um 8 Uhr früh die nächste Vorlesung? Kein Problem!

Unsere Playlist findet ihr hier: 



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