Samstag, 9. Juli 2016

Studenten und ihr Kleiderschrank - Teil 3

 



Was studierst du?

Ich studiere Theaterwissenschaft und Pädagogik an der LMU. 




Warum bedeutet dir Mode so viel?

Mode ist für mich Ausdrucksmittel und ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeit.
Mir macht es wahnsinnig viel Spaß, Outfits zusammenzustellen. Wichtig ist mir, dass ein Stil individuell ist und zum Charakter eines Menschen passt. Dadurch wirkt man auch gleich viel selbstbewusster.

Wie unterscheidet sich dein Kleidungsstil von anderen? Was macht ihn aus?

Inspirierend finde ich vor allem den skandinavischen Look. Die Leichtigkeit und das Reduzierte finden sich auch in meinem Schrank wieder. Einen weiteren Einfluss hat Musik auf meinen Kleidungsstil, vor allem Hip Hop und Alternative. Ich liebe den Bruch zwischen zeitlos eleganten und lässigen Teilen. Vielleicht ist es das, was meinen Stil ausmacht. Das weiß ich aber selbst nicht genau.


Welche Farben und Stoffe magst du gern?

In meinem Schrank findet man bis auf ein paar Ausnahmen nur schwarze, weiße und blaue Teile. Wenn ich Muster will, dann greife ich zu Streifen. Eine ganz große Liebe habe ich außerdem zu Denim. Vom Jeansrock über Hose, Jacke, Hemd, Mantel, Culotte bis zum Jeanskleid ist wirklich alles vertreten und ich kann mich an dem Material auch gar nicht satttragen. Auch hier gefällt mir der Bruch in der Kombination mit leichten, zarten Stoffen.

Welche Modezeitschriften liest du?

Eigentlich sind Modezeitschriften nicht so mein Ding, weil sie viel zu oft den Trendhype preisen, statt für Individualismus und Nachhaltigkeit zu stehen. Und das widerspricht meinem Verständnis von Mode und gutem Geschmack. Ich lese lieber Onlinemagazine, wie www.amazedmag.de oder www.habitsmag.com, weil ich hier neben lesenswerten Texten viel Inspiration von den kreativen Köpfchen der Bloggerinnen bekomme. 



von Carina Eckl und Miriam Fendt
Fotos: Miriam Fendt
Illustration: Annette Arndt  

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen