Donnerstag, 4. August 2016

Coffee to go im eigenen Becher!





Ressourcen schonen - Umwelt schützen: Coffee to go im eigenen Becher!

320.000 Einwegbecher landen deutschlandweit im Müll. Jede Stunde! Das kostet viele Ressourcen wie Wasser, Holz und Rohöl und sorgt für eine Menge Müll. Eine einfache Idee schafft Abhilfe: Freiwilliger Verzicht auf Pappbecher und Plastikdeckel bei Bäcker, Kiosk & Co.! Mit dem Logo der Initiative "Coffee To Go Again" zeigen Cafés und Bäckereien ihre Teilnahme an der Aktion und schenken Kaffee auch in selbst mitgebrachte Mehrwegbecher der Gäste aus. Deutschlandweit sind schon mehr als 250 Betriebe mit dabei. Und ganz besonders viele auch im Münchner Uni-Viertel. Eine vollständige Übersicht findet Ihr auf dieser Karte: 



Ins Leben gerufen hat die Aktion die Münchner Politik-Studentin Julia Post (26). Coffee To Go Again ist dabei weit mehr als eine "Aufkleberaktion". Es geht darum, das Thema in die breite Öffentlichkeit zu bringen und darüber hinaus, Klima- und Umweltschutz mit konkreten Maßnahmen anschaulicher zu gestalten. Und natürlich zielt die Initiative auch auf die Politik ab: Die Lebensmittelverordnung muss entsprechend angepasst werden, eine Besteuerung auf Einweggeschirr ist eine erste Maßnahme und die langfristige Vision ist die Einführung eines Pfandsystems für Mehrwegbecher. Und auch hier gibt es bereits Erfolge zu vermelden: Julia arbeitet mit den Abfallberatungen in Erlangen und Castrop-Rauxel zusammen. In München und Amberg wurde die Aktion in den Stadtrat eingebracht und die Stadt Regensburg setzt das Modell bereits offiziell um.
Das alles auf die Beine zu stellen war natürlich sehr zeit- und kostenintensiv. Damit Julia ihr Engagement fortsetzen kann läuft noch bis 7. August ihre Crowdfunding-Kampagne auf Startnext: www.startnext.com/coffeetogoagain. So sollen professionellere Strukturen geschaffen werden und Basics wie Flyer oder eine Homepage finanziert werden. Außerdem sollen Infoveranstaltung und Bildungsangebote zum Thema Nachhaltigkeit entstehen. Weitere Infos gibt es auch auf der Facebook-Seite: www.facebook.com/coffeetogoagain

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