Donnerstag, 26. Januar 2017

Alles sucht nach einem Sinn





Ich stehe nur still und atme,
die Straßen erhellt im fahlen Licht,
über mir die Sterne,
ich stelle mir tausend Fragen,
ich beantworte sie nicht.
Ich gehe und gehe keinen Schritt.
Neben mir steht die Illusion,
sie lächelt mir zu,
träume ich schon?
Ich wünschte, es wärst du.
Nachts ist die Ferne nah,
des Tags ist die Nähe fern,
jetzt bleibt alles wie es ist,
ich bin sicher wo du bist.
Ein Moment vergeht, ein Augenblick,
wenn die Hoffnung an der Luft erstickt,
wenn die Nacht anfängt zu leuchten
und die Winde den Sturm verscheuchen.
Alles sucht nach einem Sinn,
bist du enttäuscht, weil ich es bin?

von Carina Eckl
Illustration: Ivette Schmidt 

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